LogBuch

 

Das Campaigning-LogBuch

Campaigning zum Stromsparen
Das Thema Stromsparen im Haushalt ist für die Verbraucherzentrale NRW nicht neu . Doch zum ersten Mal steht uns mit dem Campaigning ein Instrument zur Verfügung, um Verbraucher in großer Zahl direkt anzusprechen. Wie wir das machen? Das wird später verraten. Klar ist erst einmal nur: Die Ansprache draußen auf der Straße soll online weitergeführt werden.

Konsumenten und Nachhaltigkeit:
Die „OTTO-Trendstudie Konsum-Ethik 2007“ untersuchte von Anfang Dezember 2006 bis Februar 2007 in einer Studie die Fragen: „Wie gehen Konsumenten mit dem Thema Nachhaltigkeit um? Was sind ihre Motive und Erwartungen an Unternehmen und Marken?“ Dafür wurden im Januar 2007 Focus-Gruppen, Experten-Interviews und eine repräsentative Umfrage durchgeführt.
Und auch hier noch einmal die Bestätigung: Meidet den Begriff Nachhaltigkeit! Das ein oder andere interessante Detail über Netzwerkkinder, die Generation x und die Babyboomer gefällig? Mehr!

Kampagne III:
Und noch eine: Ob der Metro-Konzern mit Gut Für Dich Menschen wirklich für einen gesunden Lebensstil begeistern kann? Eins ist sicher: Billig war das ganze nicht...

Kampagne II:
Zur Zeit zeigen zwei große Werbekampagnen, wie man auch im Big Business um jeden Preis versucht, Aufmerksamkeit zu bekommen. Beide nutzen vertraute Strategien, sind also in diesem Sinne nichts Neues. Neu ist allenfalls die Dimension, in der das stattfindet. Die eine ist aufgrund ihrer Anzeigenmotive in Italien hoch umstritten, die andere setzt ganz auf Masse: An 200.000 Orten stolpert Deutschland derzeit über sie. Was eine Werbepsychologe dazu sagt, lesen sie hier!

Kampagne I:
Bekanntestes Beispiel einer nicht-kommerziellen Kampagne aus jüngster Zeit? "DbD"! Die findet im Herbst wohl ihre Fortsetzung, Zielgruppe sind diesmal Kinder. Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt: Die können auch anders. Hier ein Beispiel aus Übersee, gesehen bei werbeblogger.de:
Ich bin Kanada!

Am Anfang steht das Wort...
Wie schon gesagt, den Begriff Campaigning haben wir nicht erfunden. Peter Metzinger auch nicht. Aber er hat ihn für sich neu definiert. Ein langjähriger Greenpeace-Stratege entwickelt ein Business-Campaigning und empfiehlt es Unternehmen. Das macht neugierig!

Ein Traum: Strategisch lange im voraus geplant, aufmerksamkeitsstark, perfekt inszeniert, viele prominente Unterstützer im ganzen Land versammelnd, von allen wichtigen Medien im Land begleitet, in höchstem Maße die Massen mobilisierend, mit einprägsamen zugespitzten Botschaften agierend: Campaigning? Karneval!

Die Kampagne ist tot - es lebe das Campaigning! Vier Jahre lang tourten Campaigner von futureins durch Nordrhein-Westfalen. Vier Jahre hatten wir die Gelegenheit, für die Verbraucherzentrale NRW eine neue Kommunikations-Strategie zu entwickeln und umzusetzen. Nun ist die Projektphase vorbei - und damit auch die gesicherte Projektfinanzierung. Kann sich der auf die Verbraucherzentrale zugeschnittene Campaigning-Ansatz behaupten? Welche Erfolgskonzepte wenden andere vergleichbare Organisationen an? Was denkt und schreibt das Web über Campaigning, Kampagnen, Kommunikation? Dazu von nun an immer mehr an dieser Stelle.

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